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BMW kehrt in DTM zurück

BMW kehrt im Jahr 2012 in die DTM zurück. Wie der Münchner Automobilhersteller mitteilte, hat der Vorstand der BMW AG in der vergangenen Woche "eine positive Grundsatzentscheidung für ein Engagement des Unternehmens im neu ausgerichteten Deutsche Tourenwagen ab 2012" getroffen.

Im Zuge der Neuausrichtung seines Motorsport-Programms nach dem Rückzug aus der Formel 1, will BMW die wesentlich kostengünstigere DTM als Plattform für seriennahe Rennwagen nutzen. Damit wird sich BMW nach 20 Jahren Abstinenz in der DTM in zwei Jahren dort wieder mit den seit dem Abschied von Opel nach der Saison 2005 einzigen DTM-Herstellern Audi und Mercedes messen. Das Comeback sei aber an "bestimmte Voraussetzungen" geknüpft. Gemeint ist das neue Reglement, das ab 2011 gelten soll und an dem BMW bereits mitgewirkt hat.

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BMW weiter in der WTCC aktiv

Für das Jahr 2011 entwickelt BMW einen 1,6 Liter Vierzylinder-Turbo-Motor mit Direkteinspritzung für den Einsatz in Meisterschaften nach dem neuen Super2000-Reglement, allen voran der FIA World Touring Car Championship (WTCC). Für die Folgejahre wird ein neues Rennfahrzeug als Nachfolger des aktuellen BMW 320si entwickelt. Wie das BMW Engagement in der Tourenwagen-WM über die Saison 2010 hinaus aussehen wird, entscheidet sich im Jahresverlauf. In diesem Jahr tritt BMW mit dem BMW Team RBM und den Fahrern Augusto Farfus (BR) und Andy Priaulx (GB) in dieser Meisterschaft an.

Ein besonderes Anliegen bleibt der Kundensport. BMW wird weiterhin attraktive Rennfahrzeuge für professionelle Teams entwickeln, so wie zuletzt den BMW Z4 GT3. Die Leistung der erfolgreichsten Privatfahrer wird auch in Zukunft mit dem Sportpokal honoriert. Die große Tradition der Förderung von jungen Fahrertalenten setzt das Unternehmen in den kommenden Jahren fort. Auch in Zukunft wird BMW ein fundiertes Formel BMW Ausbildungsprogramm für Nachwuchspiloten anbieten. Mario Theissen meint dazu: "Die Tatsache, dass aktuell sieben ehemalige Formel BMW Piloten als Stammfahrer in der Formel 1 unterwegs sind, spricht für sich. Deshalb werden wir unsere Nachwuchsförderung auch ab 2011 fortsetzen. Wie genau dieses Engagement aufgebaut sein wird, werden wir in den kommenden Monaten festlegen."

Marrakesch - Nächster Stopp in Marrakesch

Nach einer langen Pause geht es für die FIA WTCC in eine neue Runde. Das zweite Saisonrennen findet am Wochenende in Marrakesch statt. Während Chevrolet und SEAT den Saisonauftakt in Brasilien nach Belieben dominierten, muss BMW bei der nächsten Veranstaltung einen Gang höher schalten.

"Natürlich haben wir am Auto gearbeitet und wir werden alles geben", erklärte BMW-Motorsportchef Dr. Mario Theissen im Eurosport-Interview, warnte aber zugleich: "Die Strecke in Marokko liegt uns nicht besonders."

Theissen weiß, dass vor allem Chevrolet und SEAT im Moment den Ton angeben. Beide Teams haben in den letzten Wochen ebenfalls nicht geschlafen und ihre Autos weiter verbessert.

BMW steht unter Druck

Auf der Jagd nach den "Blauen" von Chevrolet zeigt sich Sunred-Teamchef Joan Orus deshalb äußerst optimistisch. Er glaubt sogar, dass seine SEAT-Piloten an die Spitze fahren können.

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"In Marrakesch wurde die Strecke ein wenig verbreitert, das ist gut fürs Überholen", erklärte Orus im Eurosport-Interview. "Das ist auch gut für die Show und die Zuschauer. An der Abstimmung unserer Autos ändert sich aber überhaupt nichts. Das Wichtigste ist, dass die Autos gut auf der Bremse sind."

Für Chevrolet-Teamchef Eric Neve war die Pause "viel zu lang". Er ist froh, dass es endlich wieder los geht, um die gute Performance seiner Autos auch auf die Strecke in Marrakesch zu bringen. "Wir haben noch zwei Tage in England getestet, um gut für die weitere Saison gerüstet zu sein", so Neve.

Farfus: "Veranstaltung war klasse"

Der Druck liegt also klar bei BMW, während SEAT und Chevrolet fast schon locker in Marokko antreten können. Nach den schwachen Resultaten in Curitiba erwartet Motorsportchef Theissen bei den Meisterschaftsrennen drei und vier diesmal mehr.

"Natürlich waren wir unzufrieden, denn beim ersten Rennen waren wir nicht vorne dabei. Wir haben am Auto gearbeitet, aber das Reglement ist sehr eng. Der Spielraum ist begrenzt. Aber was möglich ist, das tun wir", sagte Theissen wenige Tage vor dem nächsten WTCC-Start.

"Marrakesch war für uns 2009 ein schwieriges Terrain. Bei der Premiere der WTCC in Afrika kam unser Auto nicht gut zurecht. Aber mit Hilfe der gesammelten Daten sollten wir diesmal besser vorbereitet sein", meinte BMW-Pilot Augusto Farfus. "Die Favoriten sind aber ganz sicher andere. Abgesehen von unserer Performance hat mir Marrakesch im Vorjahr gut gefallen. Die Veranstaltung war klasse organisiert, und das Fahrerlager brauchte sich vor keiner europäischen Rennstrecke zu verstecken."

FIA WTCC Launch in München

Rund 200 Gäste aus aller Welt wohnten dem FIA WTCC-Launch im Münchner Marriott Hotel bei. Gastgeber Eurosport und Motorsport-Total.com hatten geladen. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Rennens im marokkanischen Marrakesch am 1. und 2. Mai 2010.

Bernd Daubenmerkl, Geschäftsführer der Eurosport Media GmbH in Deutschland, wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass die "WTCC, die weltweit einzige Motorsportserie ist, die in nativem HD produziert und ausgestrahlt wird." Mit froher Kunde war KSO General Manager Marcello Lotti in die bayerische Hauptstadt gekommen: "Die neue Saison hat gerade erst begonnen, aber wir stehen bereits in Verhandlungen mit einigen Herstellern, die Interesse an einer Teilnahme an der Tourenwagen-WM in den nächsten zwei Jahren haben. Zudem wollen wir weiter expandieren. Rennen in Argentinien, Indonesien und China sind unser Ziel."

Angesprochen auf den Umweltaspekt in der WTCC, versprach Lotti auch künftig eine wichtige Rolle zu spielen. "Unsere Türen sind jederzeit offen für umweltfreundliche Technologien wie Gas- und Hybrid- Antrieb."

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Rennens im marokkanischen Marrakesch (1.-2. Mai) nachdem der WTCC-Auftakt 2010 im brasilianischen Curitiba mit Siegen von Yvan Muller (Chevrolet) und Weltmeister Gabriele Tarquini (SR Sport) bereits im März stattgefunden hatte. Unter den zahlreichen Gästen waren auch BMW-Motorsportchef Dr. Mario Theissen, Eric Neve (Chevrolet) und Joan Orus (Seat Customers Technolgies).