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Sportwetten Online Bradl stark in Quali in Silverstone Zolder - Farfus setzt Bestzeit in Zolder Monza - Thompson: "Bin rennbereit" Vorschau: WTCC in Monza Sportwetten Sportwetten sportwetten online fussballwetten Leons bekommen mehr Gepäck Priaulx siegt im Chaos-Rennen BMW kehrt in DTM zurück Bundesliga sportwetten Bundesliga24 Huff: Keine Angst vor der Rennpause Coronel: "20 Jahre am Limit" WTCC unterstützt Sicherheitskampagne Totomix zakłady bukmacherskie Totomix totomix zakłady sportowe, sts, efortuna |
Vorschau: WTCC in MonzaDer WM-Tross gastiert in Monza beim FIA WTCC Yokohama Race of Italy: Drei Wochen nach dem Stadtrennen von Marrakesch steht das Autodromo Nazionale di Monza auf dem Fahrplan der Tourenwagen-Fahrer. Die geschichtsträchtige Rennstrecke vor den Toren Mailands gilt als letzte Hochgeschwindigkeitsstrecke. Bereits seit 1922 werden im Königlichen Park von Monza Automobilrennen abgehalten. Das Layout der ursprünglich rund zehn Kilometer langen Rennbahn hat seither einige Modifizierungen erfahren. Erhalten geblieben sind die legendären Steilkurven, die bis einschließlich 1969 Bestandteil einer schnellen Runde waren. Heute weist ein Umlauf in Monza insgesamt 5,793 Kilometer auf. Top-Speed bis 370km/h in der Formel 1 Bekannt geworden ist die italienische Rennstrecke nicht zuletzt durch die zahlreichen Formel-1-Grand-Prix, die seit 1950 beinahe im jährlichen Rhythmus in Monza ausgerichtet wurden - nur 1980 fand der Große Preis von Italien nicht bei Mailand, sondern in Imola nahe Bologna statt. Im vergangenen Jahr durfte Monza die "Königsklasse" somit bereits zum 60. Mal willkommen heißen. Nirgendwo sonst werden die Flügel der Rennwagen flacher eingestellt als auf der fast sechs Kilometer langen Rennbahn, die alljährlich für die höchsten Topspeedwerte verantwortlich zeichnet: Formel-1-Autos wurden auf den langen Geraden von Monza schon mit über 370 km/h gemessen. Für die WTCC bedeutet Monza hingegen in erster Linie den Ausgangspunkt schlechthin: 2005 wurde die damals dritte Weltmeisterschaft unter dem Banner der FIA auf dieser Rennstrecke offiziell auf den Weg gebracht. Dirk Müller (BMW) und James Thompson (Alfa Romeo) waren die ersten Sieger der neugeschaffenen Tourenwagen-WM, die seither - bis auf 2009 - alljährlich bei Mailand gastierte. 2010 kehrt die populäre Rennserie mit dem FIA WTCC Yokohama Race of Italy an den Ort zurück, der zuletzt von SEAT regiert wurde: Die beiden Titelträger Yvan Muller (Chevrolet) und Gabriele Tarquini (SR) bescherten dem spanischen Hersteller vor zwei Jahren beide Laufsiege und konnten sich dadurch weiter von ihren Konkurrenten absetzen. Überhaupt sind die Weltmeister hier sehr erfolgreich: Auch Andy Priaulx (BMW) war bereits siegreich. Der dreimalige Weltmeister hat darüber hinaus erst vor drei Wochen seinen ersten Saisonsieg eingefahren und brennt - genau wie sein BMW Team RBM Stallgefährte Augusto Farfus - darauf, auch in Monza einen Überraschungscoup zu landen. Wer am Wochenende die Favoritenrolle zu tragen hat, ist allerdings nicht zweifelsfrei ersichtlich, denn erstmals 2010 greift das Kompensationsgewicht. SEAT und Chevrolet mit maximaler Ballast In den vier Auftaktrennen in Curitiba (Brasilien) und Marrakesch (Marokko) erwies sich der SEAT León TDI als das schnellste Fahrzeug und gilt daher als Referenzmodell. Nur unwesentlich langsamer war der Chevrolet Cruze LT - und muss daher ebenfalls das maximale Kompensationsgewicht von 40 Kilogramm zuladen. Der BMW 320si ist indes - ohne Extraballast - mit dem Minimalgewicht am Start. Dies könnte sich auf den langen Geraden von Monza möglicherweise als Vorteil erweisen, was auch die beiden WTCC-Neulinge von Bamboo Engineering, Harry Vaulkhard und Darryl O'Young, zuversichtlich stimmen dürfte: Ihre Chevrolet Lacetti Rennautos sind in Monza mit Abstand am leichtesten unterwegs, weil sie im Gegensatz zur Konkurrenz sogar 20 Kilogramm ausladen dürfen. Nicht vollkommen neu, aber 2010 erstmals mit von der Partie sind zwei alte Bekannte: Marin Colak (SEAT) und Kristian Poulsen (BMW) springen in Monza auf den WM-Zug auf und bestreiten fortan sämtliche Saisonrennen. Beide sind mit ihren eigenen Rennställen vor Ort, Fabio Fabiani (BMW) ist hingegen beim Proteam gemeldet. Der Italiener absolviert im Königlichen Park einen Gaststart. Gleiches gilt für Leonel Pernía (Chevrolet), der einen vierten Cruze pilotieren wird. Der argentinische Rennfahrer gibt in Monza sein WTCC-Debüt, könnte 2011 aber als Stammpilot engagiert sein: Honda Argentinien liebäugelt mit einem Einstieg in die Tourenwagen-WM und würde im dann unter anderem auf die Fahrdienste von Pernía zurückgreifen. Dieser soll nun erste Erfahrungen sammeln. Letzteres sollte den zahlreichen Privatiers im Starterfeld bereits am Donnerstag gelingen: Die Organisatoren der WTCC ermöglichen den Privatfahrern und ihren Rennställen einen Probetag auf der 5,793 Kilometer langen Rennstrecke, an dem die Werksteams nicht teilnehmen dürfen. Diese steigen dann - wie gewohnt - am Freitagnachmittag zu, wenn die 30-minütige Testsession ansteht. Monza - BMW mit viel SelbstvertrauenAm kommenden Wochenende tritt das BMW-Team in Monza bei den Läufen fünf und sechs der FIA World Touring Car Championship an. Augusto Farfus und Andy Priaulx reisen mit viel Selbstvertrauen zum "Autodromo Nazionale di Monza". Farfus kehrt als frisch gekürter Sieger des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring ins BMW-Team zurück. Gemeinsam mit Jörg Müller, Uwe Alzen und Pedro Lamy gewann er am vergangenen Wochenende im BMW M3 GT2 den Langstreckenklassiker. Priaulx kam mit seinen Fahrerkollegen Dirk Werner, Dirk Müller und Dirk Adorf nach einer beeindruckenden Aufholjagd noch auf Rang sieben. Der dreimalige Tourenwagen-Weltmeister hatte zuvor in Marrakesch seinen ersten Saisonsieg in der WTCC gefeiert. Bart Mampaey (Teamchef): "Die Strecke in Monza ist für unseren BMW 320si WTCC ein schwieriges Terrain. Wir werden dennoch auf unsere Chance lauern, so wie es schon in Marrakesch beim Sieg von Andy gut funktioniert hat. Unsere beiden Fahrer haben beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring eine starke Vorstellung geboten. Augusto konnte seinen ersten Langstreckensieg erringen, für Andy war der Erfolg in Marokko ein Motivationsschub. Wir wollen in Monza im ersten Rennen beide Autos in die Top-8 bringen. Was dann im zweiten Lauf passiert, werden wir sehen." Augusto Farfus (Startnummer 10): “Der Sieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring hat mir natürlich einen großen Motivationsschub gegeben. Diesen Schwung möchte ich nun auch in die Tourenwagen-WM mitnehmen. Dort ist es für mich in den ersten vier Rennen noch nicht nach Plan verlaufen. Auch in Monza erwarten uns zwei schwierige Läufe, da die Strecke eher unseren Konkurrenten entgegen kommt. Andys Sieg in Marrakesch hat jedoch gezeigt, dass wir zur Stelle sein müssen, wenn sich die Gelegenheit für ein Top-Ergebnis bietet. Das werden wir auch in Italien versuchen." Andy Priaulx (Startnummer 11): "Nach dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring treten wir nun auch mit der Tourenwagen-WM auf einer Traditionsrennstrecke an. Es ist toll, dass Monza wieder im WM-Kalender steht. Dieser Ort ist voller Motorsport-Tradition. Auf der Strecke ist ein guter Windschatten meist wichtiger als das Set-up. Man muss eine Menge Zeit investieren, um sich perfekt darauf vorzubereiten. Der Führende hat in Monza kein einfaches Leben, da ihn der Luftwiderstand stärker bremst als seine Verfolger. 2006 konnte ich meine Führung trotzdem bis ins Ziel verteidigen." |