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WTCC unterstützt SicherheitskampagneDie FIA WTCC hat ihr Engagement für weltweit sicherere Straßen demonstriert. Das Safety-Car trägt deshalb zwei neue Logos mit der "Make Roads Safe"- sowie der "UN backed road safety"-Kampagne. Gemeinsam mit dem UN-Generalsekretariat wurde ein Zehnjahresplan entwickelt, um diese Ziele umzusetzen. Diesen März verkünden die Vereinten Nationen von 2011 bis 2010 das Jahrzehnt der "Verbesserung der Straßensicherheit". Wichtigstes Ziel ist es, die Verkehrstoten auf den Straßen um die Hälfte zu reduzieren und in der Zukunft knapp fünf Millionen Leben zu retten. Rennwochenende in Puebla abgesagtDer Automobilweltverband FIA hat die WTCC-Veranstaltung vom 9. bis 11. April in Puebla abgesagt. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren Sicherheitsbedenken der mexikanischen Sportbehörde in Bezug auf die Region, wo die Weltmeisterschaftsläufe drei und vier hätten stattfinden sollen. Laut Event-Promoter KSO ist über eine Ersatzveranstaltung für die Rennen in Puebla noch nicht entschieden worden. "Wir denken darüber nach und werden die verschiedenen Möglichkeiten auswerten", sagte KSO-Geschäftsführer Marcello Lotti. "Vor dem nächsten Rennwochenende in Marrakesch werden wir eine Entscheidung treffen." Am Wochenende des geplanten Mexiko-Events wird es jedoch keine Ersatzveranstaltung geben. Dazu sei, so Lotti die Vorbereitungszeit für den neuen Ausrichter zu kurz. Nach den ersten beiden Läufen zur Tourenwagen-WM liegen Chevrolet-Pilot Yvan Muller und der amtierende Weltmeister Gabriele Tarquini im SEAT punktgleich an der Spitze. Curitiba - Charity: Tickets für LebensmittelDas FIA WTCC-Rennen von Brasilien, das am vergangenen Sonntag in Curitiba stattfand, hat seinen Beitrag geleistet, um hungernden Menschen in Brasilien zu helfen. Wie bereits in den letzten drei Jahren erhielten Fans kostenlose Tickets im Austausch gegen zwei Kilogramm Lebensmittel. Das "Society Instituto Pró-Cidadania de Curitiba" wird die Verteilung übernehmen. Seit 2007 wurden damit insgesamt 152 Tonnen Lebensmittel gesammelt. Curitiba - Chevrolet-Pilot Muller auf PoleYvan Muller (Chevrolet) startet beim WTCC-Saisonauftakt in Curitiba von der ersten Startposition. Dahinter stehen Jordi Gene (SEAT) und Alain Menu (Chevrolet). Titelverteidiger Gabriele Tarquini kam hinter Robert Huff auf den fünften Platz. Bester BMW-Pilot war Andy Priaulx auf Rang sechs. Der Ex-Weltmeister gibt auch im neuen Jahr das Tempo vor. Chevrolet-Pilot Muller sicherte sich wie 2009 die Pole Position beim ersten Rennen in Brasilien. Einziger Unterschied: Im vergangenen Jahr saß der Franzose noch im Werks-SEAT. 2010 fährt er aber für die "Blauen", die momentan wohl das beste Gesamtpaket haben. Engstler bester Privatfahrer "Ich bin sehr zufrieden, dass alles so gut zusammengepasst hat", erklärte Muller mit einem strahlenden Lächeln gegenüber Eurosport. "Vielen Dank an das gesamte Team für die tolle Arbeit." Lange Gesichter gab's hingegen bei BMW. Farfus aus Brasilien glänzte zwar im 1. Freien Training, im 2. Qualifying reichte es für den Lokalmatador aber nur zu einem siebten Platz hinter seinem Teamkollegen Priaulx, der die Weltmeisterschaft bereits drei Mal (2005, 2006, 2007) gewinnen konnte. Bereits im 1. Qualifying unterstrich Chevrolet seine Favoritenstellung. Mit Robert Huff, Alain Menu und Yvan Muller teilten sich gleich drei "Blaue" die vorderen Plätze. Bester Privatfahrer im 1. Qualifying war Franz Engstler, der im BMW 320si auf Platz 16 kam. Stimmen zum Qualifying: Yvan Muller: "Meine Farben haben sich geändert, aber ich stehe wieder auf Pole. Das ist ein guter Start in die neue Saison. Die harte Arbeit im Winter hat sich ausgezahlt." Jordi Gene: Ich bin sehr zufrieden. Das Team hat einen großen Schritt nach vorne gemacht. Vielen Dank auch an SEAT. Ich glaube, dass die WM in diesem Jahr noch schwerer wird." Alain Menu: "Schade, dass ich meinen Spoiler auf Grund eines Fehlers von Michelisz in der letzten Kurve verloren habe. Ich war gerade dabei, meine Zeit zu verbessern." Andy Priaulx: "Es liegt viel Arbeit vor uns, damit wir das Potenzial der neuen Reifen besser nutzen können. Dennoch sollte am Sonntag ein gutes Resultat zum Auftakt möglich sein." Augusto Farfus: "Natürlich bin ich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden und hätte mich vor heimischer Kulisse gerne besser platziert. In den Trainings waren wir immer ganz vorne mit dabei." |